Fly High Yoga

Fly High Yoga – eine Art des Aerial Yoga – gibt es ab Januar 2017 auch in Hamburg. Elbinsel Yoga ist das erste Yogastudio in Deutschland, das Fly High Yoga anbietet. Details zu den Kurszeiten & Workshops findest du auf der Homepage von Elbinsel Yoga.

Weshalb es sich definitiv lohnt mal vorbeizuschauen, erfährst du hier.

Was ist Fly High Yoga?

FlyHighYoga ist eine Form des Yoga, bei welcher Yogahaltungen mit Hilfe eines an der Decke befestigten YogaBelts geübt werden. Der Gurt kann auf unzählige Art und Weisen dabei helfen, Yogahaltungen erreichbarer zu machen, sie tiefer zu spüren oder spielerisch neu zu entdecken. Der YogaBelt gibt dabei unzählige Möglichkeiten an Variationen. FlyHighYoga ist dabei therapeutisch und dynamisch zugleich. Es vermittelt Spaß an der Bewegung und kann gleichzeitig eine tiefe Entspannung bewirken.

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Für wen ist FlyHighYoga geeignet?

FlyHighYoga kann sowohl von Änfangerinnen und Anfängern wie auch von Fortgeschrittenen Yoginis und Yogis geübt werden. Aufgrund seiner Vielzahl an Benefits ermöglicht es FlyHighYoga, dass unabhängig von körperlicher Konstitution, Yogaerfahrung oder persönlichen Vorlieben alle von der Klasse profitieren.

FlyHighYoga kann die bereits existierende Yogapraxis ergänzen oder eine Praxis für sich als Praxis für sich selber stehen.

Warum FlyHighYoga Üben?

FlyHighYoga kann dynamisch oder therapeutisch geübt werden. Alleine oder mit Partner. Daraus ergeben sich eine Vielzahl an Benefits, die du aus der Praxis ziehen kannst.

Dekompression der Wirbelsäule

FlyHighYoga hilft der Wirbelsäule sich zu verlängern und ihre natürliche Krümmung wiederzuerlangen. Durch die gezielte Positionierung des Gurtes an verschiedenen Stellen am Körper hilft FlyHighYoga außerdem dabei, die Ausrichtung der Wirbelsäule wie auch der Nacken- und Schultermuskulatur zu verbessern. Gleichzeitig wird Rückenmuskulatur aufgebaut, was eine langfristige Verbesserung der Haltung zu Folge hat.

Aufbau von Kraft und Stabilität

Yogahaltungen, wie der Handstand, Unterarmstand, Planke und Skorpion, können mit Unterstützung des Gurtes mit weniger Druck im Bereich der Hände, Handgelenke und Armmuskulatur durchgeführt werden. Dies ermöglicht es, spezifisch und sukzessiv Muskeln zu entwickeln und nach und nach Anmut und Stabilität in den genannten Haltungen zu entwickeln.

Der Erdanziehung trotzen

Der YogaBelt unterstützt bei Umkehrhaltungen, wie zum Beispiel dem Kopfstand, die Hüfte auf eine Weise, dass der gesamte Rumpf, Extremitäten und der Kopf ohne Druck sind. Dies ermöglicht es, länger in Umkehrhaltungen zu verweilen und macht es sogar für einige Praktizierende erst möglich, Umkehrhaltungen zu üben.

Nicht umsonst nennen Yoginis und Yogis den Kopfstand den König aller Asanas – Umkehrhaltungen aktivieren wichtige Körperfunktionen sowohl im Bereich des muskulären und faszialen Gewebes. Auch das endokrine und Lymphatische System sowie das Nervensystem werden harmonisiert und in ihrer Funktion unterstützt.

Vertiefung der eigenen Praxis

Neben den Umkehrhaltungen kann FlyHighYoga dabei helfen, eine Vielzahl an fortgeschrittenen Yogahaltungen zu ermöglichen und tiefer zu spüren. Zugleich erhöht das Üben mit dem YogaBelt die Flexibilität im Körper. Die Schwerkraft kann hierbei genutzt werden, im eine sanfte Dehnung mit Hilfe des eigenen Körpergewichts zu erfahren ohne die Muskeln und Bänder zu schädigen.

Was erwartet dich in einer FlyHigh Yogastunde?

FlyHighYoga ist eine vollwertige Asanapraxis, welche die Elemente der Anfangsentspannung, Exploration verschiedener Haltungen entlang eines anatomischen, bzw. yogaphilosophischen Fokus sowie der Endenstpannung beinhaltet.

Beim FlyHighYoga wird, wie bei fast jeder anderen Form des Yoga, auf einer Yogamatte geübt. Zum Anfang wie auch zum Ausklang einer jeden FlyHigh-Yogastunde erfährst du das Gefühl von Erdung und Sicherheit auf deiner Matte, bevor du dich in Haltungen mit den YogaBelt begibst, beziehungsweise von der Matte schwebst.

 

 

Wann sollte kein FlyHighYoga geübt werden?

Aufgrund des langen Verweilens in Umkehrhaltungen gibt es einige Kontraindikationen, welche vor dem Üben berücksichtigt werden sollten. Hierzu gehören:

  • unbehandelter Bluthochdruck
  • Krankheiten im Bereich des Herzens
  • Verletzungen im Nacken
  • ein sich kürzlich ereigneter Schlaganfall
  • Netzhautablösung
  • Grüner Star
  • Epillepsie

Darüber hinaus hält die Debatte darüber, ob Frauen während ihrer Menstruation keine Umkehrhaltungen üben sollten, nach wie vor an. Die Tage der Monatsblutung werden von Frauen sehr unterschiedlich wahrgenommen, weshalb wir von FlyHighYoga der Auffassung sind, dass jede Yogini diese Entscheidung individuell und aufgrund persönlicher Erfahrungen fällen sollte. Auf den eigenen Körper zu hören kann zum Beispiel bedeuten, die Umkehrhaltungen einfach kürzer zu halten und hierfür länger restaurative Posen in die Praxis zu bringen.